
Unsere Jugend macht sich stark für den Brauch des Raschpelns (Siehe auch Beitrag von 2025) Am Donnerstag um 18 Uhr trafen sich Dörfleser Jugendliche an der alten Klärgrube. Sie zogen gemeinsam und lautstark mit Raschpeln und Klappern durchs Dorf, um die Bewohner daran zu erinnern, dass die Kirchenglocken schweigen.
Auch am Karfreitag in der Früh um 6 Uhr, mittags um 12 Uhr, abends um 18 Uhr und am Karsamststag um 6 Uhr zogen sie durchs Dorf.
Ab 11 Uhr am Karsamstag liefen die Jugendlichen mit einem Bollerwagen durchs Dorf und erbaten sich mit „Hollabedolla boa Eie“ Eier, Süßes und Geld.
Die Daaler (Teiler), die alles organisiert hatten, teilten zum Schluss des Dorfrundgangs die Spenden unter den Raschplern auf.
Einstimmen auf die Osterzeit – wie schön, dass so viele Dörfleser der Einladung des Heimatvereins gefolgt sind.
Auch das Wetter spielte Gott sei Dank mit und so konnte der Dorfplatz geschmückt werden. Anschließend startete dann die Osterrallye durch Dörfles und in den Wiesen entlang der Kronach. Es gab für Jung und Alt viele Überraschungen und gar mancher „Oldie“ fühlte sich in dem Trubel in seine Kindheit zurück versetzt. Schön, dass diese Bräuche jedes Jahr in Erinnerung gerufen werden.
Nun dauert die Osterzeit 50 Tage, beginnend mit dem Ostersonntag und sie endet am Pfingstsonntag, dem Fest der Entsendung des Heiligen Geistes.
In dieser Zeit brennt in den Kirchen die Osterkerze als Symbol für den auferstandenen Jesus Christus, das Licht der Welt, der die Finsternis des Todes überwunden hat.































